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21. Januar 2018

 


 

10. Mai 2015

 

Sophia Christine Brommer

 

 

 

Sophia Christine Brommer, Sopran

Nicholas Rimmer, Klavier

 

Sophia Christine Brommer wurde in Leonberg geboren und wuchs in Calw auf. Ab dem zehnten Lebensjahr erhielt sie Gesangsunterricht. Brommer absolvierte ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater München und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Ihr Studium schloss sie mit dem Diplom und der Auszeichnung zur Meisterklasse ab. Die Sopranistin war von der Spielzeit 2007/2008 bis 2012/2013 am Theater Augsburg tätig, folgend u. a. am Staatstheater Saarbrücken und Staatstheater Wiesbaden. Mit der Spielzeit 2015/16 wird die Künsterlin festes Ensemblemitglied am Opernhaus Graz.

Zu ihren Partien gehören unter anderem die Marzelline in Fidelio, die Marie in Zar und Zimmermann, die Pamina in der Zauberflöte, die Mimi in La Bohème, die Lucia in Lucia di Lammermoor, die Ottilie in Im weißen Rössl, die Konstanze in Die Entführung aus dem Serail, die Eurydike in Orpheus in der Unterwelt, die Violetta in La Traviata sowie die Eurydike in Orpheus und Eurydike.

Die Künstlerin widmet sich neben ihrer Theaterverpflichtung dem Lied- und Oratoriengesang. So trat sie z. B. am 31. Oktober 2009 in der Augsburger Herz-Jesu-Kirche als Gabriel und Eva an der Seite von Michael Volle und Ulrich Reß in Die Schöpfung von Joseph Haydn auf.

Ihre erste CD, erschien 2013. Zu den Highlights dieser CD gehört insbesondere das Liedschaffen von Othmar Schoeck (1886 - 1959). Ihre zweite CD erschien 2014. Auf dieser singt sie vor allem große Arien aus französischen und italienischen Opern: Bellini, Bizet, Donizetti, Verdi. 1998 und 1999 belegte Brommer den 1. Platz auf Bundesebene beim Wettbewerb Jugend musiziert im Fach Gesang. 2008 erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis. 2009 wurde sie mit dem Augsburger Theaterpreis ausgezeichnet. 2012 wurde Sophia Christine Brommer beim internationalen Musikwettbewerb der ARD in München der 3. Preis verliehen; außerdem erhielt sie den Publikumspreis und zwei weitere Sonderpreise.

 

Der in England geborene Pianist Nicholas Rimmer studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Christopher Oakden und Musikwissenschaft an der Cambridge University. Er rundete seine kammermusikalische Ausbildung bei Wolfram Rieger und dem Alban Berg Quartett ab. 

Er erhielt den Preis den Deutschen Musikwettbewerbs gleich zweimal: 2006 als Klavierpartner und 2010 mit dem Leibniz Trio. 2009 gewann er zusammen mit Nils Mönkemeyer den Parkhouse Award in London.

Rimmer ist Gast bei renommierten Festivals in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Aldeburgh, Schwetzingen, Ludwigsburg und Heidelberg. Er konzertierte auf den Bühnen der Londoner Wigmore Hall, dem Münchner Gasteig, der Tonhalle Zürich und der Berliner Philharmonie. Als Solist spielte er mit der NDR Radiophilharmonie, den Hamburger Symphonikern und der Manchester Camerata. 

Zu seinen Einspielungen zählen drei erfolgreiche Alben mit Nils Mönkemeyer für Sony Classical sowie zwei Solo-CDs beim Independent Label MVH Music, die u.a. die Auszeichnung CD der Woche beim Kulturradio RBB bekamen. Seine Einspielung der kompletten Werke für Violine und Klavier von Wolfgang Rihm (Naxos) mit der Violinistin Tianwa Yang ­­­– wurde mit dem Diapason d'Or, dem Pizzicato Supersonic Award und dem International Record Review 'Outstanding' Award ausgezeichnet. 

Zu seinen festen Ensembles gehören das 2005 gegründete Leibniz Trio und das Trio Belli-Fischer-Rimmer in der einzigartigen und experimentellen Besetzung Posaune-Percussion-Klavier. Der Pianist hat Auftragskompositionen von Mike Svoboda, Johannes Fischer und Joseph Finlay uraufgeführt. Rimmer ist auch ein gefragter Liedbegleiter und er ist Mitgründer der innovativen Liederabendreihe 'Klangwerk Lied' in Freiburg. 

2011 wurde Nicholas Rimmer in der Kritikerrubrik des Fachmagazins Fonoforum als einer der ‘Nachwuchskünstler des Jahres’ nominiert. Seit 2013 unterrichtet er Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt. 

Im Oktober 2011 trat er hier im Rahmen der Schlosskonzerte als Mitglied des Leibniz-Trio auf. So die Kritik: "Mit jugendlichem Charme, Temperament und Leichtigkeit meisterten sie ihre Aufgabe"

 


 

Das Programm

 

Wolfgang Amadeus Mozart   

Zufriedenheit (KV 349)

Sehnsucht nach dem Frühling (KV596)

Das Veilchen (KV476)

 

Johannes Brahms

An die Nachtigall (Op 46 Nr.4)

Mädchenlied (Op 85 Nr.3)

Immer leiser wird mein Schlummer (Op 105 Nr. 2)

Von ewiger Liebe (Op 43 Nr. 1)

 

Richard Strauss

Zueignung (Op 10,1)

Allerseelen (Op 10,8)

Morgen (Op 27,2)

Cäcilie (Op 27,4)

 

--- Pause ---

 

Wolfgang Amadeus Mozart   

An Chloe (KV 524)

Ridente La Calma (KV 152)

Abendempfindung (KV523)

 

Richard Strauss

Vier Letzte Lieder AV/Op 150

Frühling

September

Beim Schlafengehn

Im Abendrot

 


 

Zum Programm

 

Wegen Erkrankung der ursprünglich vorgesehenen Sopranistin Anna Lucia Richter wurde das Programm kurzfristig geändert. Eingesprungen ist die nicht weniger glanzvolle junge Sopranistin Sophia Christine Brommer aus Augsburg. Auch ihr Liedprogramm wird dem Thema Frühling gerecht.

Wolfgang Amadeus Mozart hat während all seiner Kompositionsperioden Musik der verschiedensten Stile in sich aufgenommen und hieraus zahlreiche Anregungen geschöpft. Sein Kompositionsstil ist wesentlich geprägt von süddeutschen und italienischen Stilelementen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In seinem umfangreichen Werk finden sich 42 Liedwerke, großteils Vertonungen von Gedichten wie "Das Veilchen" von Johann Wolfgang von Goethe oder "An Chloe" von Johann Georg Jacobi.

Johannes Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Beeinflusst von Beethoven, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Giovanni Pierluigi da Palestrina steht sein Werk in einer gesamteuropäischen Musiktradition. Brahms, der sich dem Vergangenen verpflichtet fühlte, griff auf mittelalterliche Kirchentonarten und auf die niederländische Kanontechnik zurück. Für Gesang schuf er neben Chorwerken auch ein- und mehrstimmige Lieder in großer Anzahl.

Richard Strauss hat über 220 Lieder hinterlassen, teilweise mit Klavier- oder auch Orchesterbegleitung. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören die frühen Lieder op. 10, die er als 21-Jähriger im Jahre 1885 komponierte. Vom ersten Lied "Zueignung" liegen über 200 Aufnahmen vor. Nicht wegzudenken aus Liederabenden sind u.a. "Morgen", und "Cäcilie".

1948 vollendete Strauss "Vier letzte Lieder" für hohe Stimme und Orchester, die wohl seine bekanntesten Liedkompositionen sind. Diese Lieder - entstanden nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff - waren von Strauss nicht als Zyklus geplant.

 

                                                          

[zum Programmheft...]    [zur Rezension...]

           

 

 


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Stand: 17. Mai 2015.