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21. Januar 2018

 


Rezension des Konzertabends am 08. Mai 2011

 

Eine Hommage an Dr. Helmut Trinkaus

Das Schlosskonzert mit erweitertem Ensemble Ouvertüre bietet  glanzvolle Kammermusik

Von Hilde Viehöfer-Emde

jülich. Das letzte Schlosskonzert der Saison war dem kürzlich verstorbenen Dr. Helmut Trinkaus gewidmet. Selbst Pianist und großer Musikfreund hatte er sich um den Erhalt dieser Konzertreihe besonders verdient gemacht. Sein Engagement wurde mit der Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Jülich gewürdigt.

Das Programm wurde von dem Ensemble „Ouvertüre" mit Georg Sarkisjan (Violine), Arabella Ristenpart (Violoncello), Susanne Trinkaus und Lolla Petrovitsch (Bratsche) gestaltet. Hochqualifizierte Musiker der Region, an der Spitze Stefan Palm am Cembalo, ergänzten das Ensemble zum Kammerorchester.

Mit dem „Concerto grosso" D-Dur von Georg F. Händel wurde der musikalische Abend eröffnet. Die Streicher und Stefan Palm musizierten spannungsreich und klanglich differenziert.

Die „Suite" Nr. 1 G-Dur für Violoncello von Johann Sebastian Bach forderte von den Musikern durch ihre Mehrstimmigkeit perfekte Technik und musikalische Ausdruckskraft. Die Solistin des Abends, Arabella Rispenpart, wurde besonders im ersten Satz der geforderten Virtuosität nicht ganz gerecht.

Als Solistin glänzte Susanne Trinkaus (Bratsche) mit dem „Konzert für Viola und Orchester" von Georg P. Telemann. Sie bestach durch persönliche Interpretation, Klangschönheit und reife musikalische Umsetzung. Das Orchester begleitete geschmeidig und interpretatorisch verstärkend. Großer Applaus war ihr sicher.

Die Brandenburgischen Konzerte Nr. 6 und 3 sind Muster spätbarocker Instrumentalmusik. Bei den Concerti grossi gab der edle Wettstreit zwischen Tutti und Soli dem Ensemble Gelegenheit, solistisches Können wie auch die hohe Kunst des Zusammenspiels zu zelebrieren. Glanzvoll wurden der Cembalopart von Stefan Palm und die Solobratschen von Susanne Trinkaus und Lolla Petrovitsch gespielt.

Das Konzert endete mit einem Choral von Johann Sebastian Bach, das Dr. Helmut Trinkaus besonders geliebt hatte, als Zugabe.

(hivi)



 


 

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