Jülicher Schlosskonzerte©

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21. Januar 2018

 


Rezension des Konzertabends am 9. September 2007

 

Die Forelle lässt aufhorchen

Glanzvoller Auftakt der Schlosskonzerte mit dem Valentin Klavierquintett

jülich. In der vollbesetzten Schlosskapelle wurde das erste Konzert der Saison zur Freude der Veranstalter und des Publikums zu einem glanzvollen Erfolg. Das Valentin Klavierquartett mit einem Kontrabassisten besteht aus jungen Musikern, die seit 1996 gemeinsam musizieren. (Inka von Puttkammer, Violine; Minako Uno, Viola; Hanno Kuhns, Violoncello; Isabel Lhotzky, Klavier; Philipp-Daniel Singer, Kontrabass) .

Sie boten das Klavierquartett Es­Dur op. 5 von Prinz Louis Ferdinand von Preußen und das "Forellenquintett" von Franz Schubert.

Das erste Werk hat zwar keine große musikliterarische Bedeutung, ist aber eingängig in seiner Melodik und gibt den Künstlern Gelegenheit, ihre Instrumente klangschön auszuspielen. Besonders der Klavierpart zeigt einen ausgeprägten Charakter und bot der Pianistin eine glanzvolle Prä­sentationsmöglichkeit. Sehr gesanglich, stimmungsvoll und beseelt musizierten die Musiker das Werk des Preußischen Prinzen.

Frisch präsentiert

Im zweiten Teil des Konzertes erklang das "Forellenquintett" von Franz Schubert. Dieses viel gespielte und sehr bekannte Werk entfaltet immer wieder aufs Neue seine klangvolle Komposition und lässt selbst "Vielhörer" immer wieder aufhorchen, vor allem, wenn es so exzellent und frisch präsentiert wird. Die Musiker verstanden es, den Sätzen Allegro vivace, Andante, Scherzo: Presto, Andantino und Finale: Allegro giusto zu einem Eigenleben zu verhelfen und trotzdem das Werk in seinem Gesamtcharakter zu belassen.

Unterhaltsam und kunstvoll ist dieses Werk zugleich. Der instrumentatorische Kunstgriff, den Kontrabass einzusetzen, gibt der Komposition ihren besonderen Reiz. Den Instrumentalisten gelang eine besonders jugendliche, spritzige Interpretation, bei der sie alle solistischen Fähigkeiten offenbarten und ein harmonisches Zusammenspiel präsentierten. Zarte Klanghintergründe der Streicher trugen die Klavierpassagen. Spielfreude und Klanglyrik ergänzten sich zu einem Gesamteindruck, der nicht schöner hätte sein können.

(hivi)

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