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21. Januar 2018

 


Rezension des Sonderkonzerts am 8. Juli 2012

 

Von unserer Mitarbeiterin Hilde Viehöfer-Emde

Eine Klangschlacht der Spitzenklasse

Classic meets Jazz beim Sonderkonzert von „Echoes of Swing“. Außergewöhnliche Solisten mit starker Bühnenpräsenz.

Jülich. Zu einem ganz besonderen Abend mit ganz besonderen Gästen luden die Veranstalter der Schlosskonzerte zum Sonderkonzert der Programmreihe ein.

Unter dem Titel „The many Colors of Jazz“ bot die Formation „Echoes of Swing“ ein Jazzprogramm der Extraklasse an.

Die vier Musiker Chris Hopkins (Altsaxophon), Colin Dawson (Trompete), Bernd Lhotzky (Klavier) und Oliver Mewes (Schlagzeug) boten Eigenkompositionen und Jazzstandards, wobei die Eigenkompositionen oft auf „entliehenen“ Hauptthemen klassischer Kompositionen beruhten.

Ausgezeichnet

Das virtuose Können der vier Musiker beruht bei jedem auf einem klassischen Musikstudium. Wer diesen Abend in der Schlosskapelle erleben durfte, den wunderte nicht, dass der Preis der deutschen Schallplattenkritik dem Album diesen Interpreten verliehen wurde. Mit besonderem Charme moderierten die Musiker ihr Programm und zeigten in ihrer Bühnenpräsenz Flexibilität und große Nähe zum Publikum. Viele große Klassiker ließen grüßen. Bekannte Hauptthemen aus Werken von Anton Dvorák, Ludwig van Beethoven und Fréderic Chopin waren Grundstock interessanter Arrangements. Einfühlsam und klanglich traumhaft schön wurde die Melodie des Préludiums in e-moll von Fréderic Chopin auf Jazzrhythmen getragen. Zu großer Erheiterung führte die Bemerkung des Moderators, dass die Bearbeitung der Mondscheinsonate und der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven nur unbeschadet aufzuführen sei, da Beethoven sowohl tot, als auch taub sei.

Beeindruckend waren die solistischen Beiträge, bei denen das virtuose Können der Instrumentalisten begeisterte. Als vielseitiges Talent erwies sich Colin Dawson, der nicht nur an der Trompete, sondern auch als Sänger glänzte. „Moonlight Fiesta“ entführte mit lateinamerikanischen Rhythmen und Klängen mit viel Summerfeeling nach Costa Rica.

Jazzzauberei erlebten die Zuhörer zum Abschluss mit einem pianistischen Feuerwerk am Flügel, bei dem sich auch Chris Hopkins als meisterlicher Jazzpianist erwies und sich mit Bernd Lhotzky mal zwei-, mal drei- mal vierhändig eine „Klangschlacht der Spitzenklasse “ am Flügel lieferte.

Jazz vom Feinsten, anspruchsvolles und ansprechendes Programm, super Bühnenpräsenz, humorvolle Moderation, sympathische Musiker waren das Resümee des Abends.

Die Zuhörer spendeten reichlich Applaus und freuten sich über die Zugaben, zu denen sich die spielfreudigen Musiker nicht lange bitten ließen. (hivi)

 

[Zur Rezension..]

 

 


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